fine art photographie by florian beck

März 2017 - Kornhaus, Wangen im Allgäu

Ausstellung vom 28.02. bis 25.03.2012
Bücherei im Kornhaus Postplatz 1, 88239 Wangen
Vernissage Fr. 03.03.2017, 20.00 Uhr

Schwäbische Zeitung vom 07.03.2012 - Ausgabe Wangen

Fotografien vom Wunder des werdenden Lebens

Florian Beck zeigt in der Kornhausbücherei 15 Werke zu den „Rundungen des Lebens“

Wangen / sz Ästhetisch und wunderschön. Diese Attribute fallen einem als Erstes ein, wenn man dieser Tage durch die Bücherei streift und die wunderbaren Fotografien zum Thema Schwangerschaft betrachtet. Seit vergangener Woche stellt der 43-jährige Wangener Florian Beck, im Hauptberuf Anästhesist an den Fachklinken, dort seine Motive vor. Und zeigt so das Wunder des Lebens zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt, der für die Zukunft durch die Bilder erhalten bleibt.

Besondere Ausstrahlung der schwangeren Frauen
Licht und Zeit – diese beiden Dinge, richtig eingesetzt, nennt Florian Beck die wichtigsten Ausgangsmaterialien für die Fotografie. Fotografiert hat er, seit er 15 oder 16 Jahre alt ist, schon vieles. Dieses Mal, bei seiner dritten Ausstellung im Kornhaus, geht es um die „Rundungen des Lebens“, um Schwangerschaft, um die spannende Zeit des Mutterwerdens. „Da gibt es die Erotik der Rundungen, das Rundwerden des Lebens durch Kinder, das Wunder des in einem Frauenkörper wachsenden Menschen“, sagte Kornhaus-Bücherei-Leiterin Gisela Stetter in ihrer Laudatio zur Vernissage am Freitagabend. Und weiter: „Das und noch viel mehr können Sie beim Betrachten der Bilder erleben.“

„Schwangere haben eine besondere Ausstrahlung“, meinte Beck selbst: „Die Veränderungen in der Schwangerschaft betreffen nicht nur die Form des Körpers. Auch Gefühlswelt, Bewegung und Haltung ändern sich auf eine wundersame Weise. Was mehr kann man sich für ein Fotomotiv wünschen?“ Der „unverstellte Blick auf die Gegenwart“ spiele eine entscheidende Rolle, sie festzuhalten und nacherlebbar zu machen. Die Bilder seien ein „Puzzleteil der Geschichte einer jungen Familie, in der ein Fotograf zu Gast sein durfte“.

Dass dieser Fotograf seiner Kreativität freien Lauf lässt, ist nicht seinen Werken, sondern auch den Bildtiteln zu entnehmen. Vom „Gottesgeschenk“ ist die Rede, wo den rund gewordenen Bauch der Mutter ein rotes Geschenkbändchen schmückt. Von der „Insel mit zwei Bergen“, wo eine Schwangere im Wasser liegt oder von „Pieces of a Dream“, wo eine Mama im Hängetuch verweilt. Mal sind Becks Modelle nackt, mal bedeckt, mal mit Maske posierend. Aber immer steht der Bauch im Vordergrund, die fotografische Verliebtheit in die ganz besonderen Rundungen, die Konzentration auf das Wesentliche, für das es auch nicht unbedingt allzu viel Farbe braucht.

Erinnerung an neun ganz besondere Monate
„Rundungen des Lebens“ erinnern auf ganz besonders charmante, manchmal auch heitere Weise an die neun ganz besonderen Monate einer Frau – egal, ob sie noch vor oder bereits hinter einem liegen und egal, ob man sie selbst oder als Partner erlebt und erlebte. Für den musikalischen Rahmen der Vernissage sorgte Melissa Hartmann an der Harfe.
Die Ausstellung ist noch bis zum 25. März zu sehen. Öffnungszeiten in der Kornhausbücherei sind am Dienstag und Donnerstag von 11 bis 18.30 Uhr, am Mittwoch und Freitag von 9 bis 18.30 Uhr und am Samstag von 9 bis 13 Uhr. Bilder und Informationen zu Florian Beck gibt es im Internet unter
www.wangenkuesse.de

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März 2012 - Kornhaus, Wangen im Allgäu

Ausstellung vom 09.03. bis 07.04.2012
Bücherei im Kornhaus Postplatz 1, 88239 Wangen
Vernissage Fr. 09.03.2012, 20.00 Uhr

Schwäbische Zeitung vom 10.03.2012 - Ausgabe Wangen

Mit der Fotokamera das menschliche Gesicht ergründen Bis zum 7. April sind in der Bücherei im Kornhaus Portraitfotografien von Florian Beck zu sehen - "Es gibt unwahrscheinlich wandelbare Menschen" Von Vera Stiller

WANGEN - Gibt es etwas Spannenderes als das menschliche Gesicht? Florian Beck, Arzt in Ravensburg mit Wangener Wurzeln, hat sich in seiner Fotografiekunst unter anderem diesem Thema verschrieben. Menschen üben generell eine große Faszination auf ihne aus. Und das, wie er sagt, in beinahe allen Lebenslagen. Doch Mann oder Frau auf ihr Antlitz "zu reduzieren" und damit ihre Schönheit und ihren Charm zum Vorschein zu bringen, ist die Triebfeder von Becks Schaffen. Erstaunlich ist für Florian Beck, dass Menschen auf der einen Seite Schwierigkeiten damit haben, von der Kamera "entdeckt" zu werden, es ihnen aber weniger ausmacht, ihr Äußeres in "Facebook" preiszugeben. Weil das so ist, schaffter für seine Aufnahmen zunächst einmal ein offenens, vertrautes Umfeld. Das kann ebenso außerhalbwie auch inmitten seines Ateliers sein. Hauptsache ist für ihn, dass sich sein Gegenüber wohl fühlt. Die Wirkung beobachten "Ich stelle meine Bilder aus und beobachte, wie sie auf den Betrachter wirken", verrät der Fotograf und erklärt, dass dabei das jeweilige subjektive Erleben für ihn Antrieb ist. Unter den 20 Fotografien, die Beck alle besonders gern mag und die eiinen hohen Stellenwert für ihn besitzen sind dennoch "ein bis zwei Highlights". Die interessante Frage ist nun für ihn: "Wer bleibt vor welchem Bild stehen?" Zum ersten Mal gibt es in Florian Becks Portrait-Galerie von einigen Personen gleich mehrere Bilder. Obwohl zwischen den einzelnen Aufnahmen nur wenige Minuten liegen, kann man durch die vorgenommenen kleinen Veränderungen in der Technik doch Unterschiede im Ausdruck feststellen. Dazu der Fotograf: "Es gibt unwahscheinlich wandelbare Menschen!" Schön, wenn man Zeit hat, um sich Florian Becks Bilder in Ruhe anzuschauen, um dieser Beweglichkeit, der Natürlichkeit und dem Charmanten in den Portraits nachzuspüren. Nicht von Ungefähr sind die Bildunterschriften gewählt, die von den musikalischen Zeiten wie "Andante", "Allegro" oder "Adagio" ebenso künden wie vom "Nordlicht", dem "niemansland" oder dem "kreuz des Südens". Besonders ansprechend wohl "Liesls Glück", das von der Symbiose zwischen Bauer und Kuh erzählt.

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Juni 2008 - Hospital zum Heiligen Geist, Lindau

Ev. Hospitalstiftung, Lindau
Ausstellung vom 09.06. bis 04.07.2008
Gewölbesaal des Hospitals zum Heiligen Geist, Lindau/B

Lindauer Zeitung vom 06.06.2008
Hospitalstiftung zeigt Ausstellung "Porträts"

LINDAU(lz) - Die evangelische Hospitalstiftung Lindau zeigt im Gewölbesaal des Hospitals zum heiligen Geist Porträts des Fotografen Florian Beck. Die Ausstellung dauert von Montag, 9. Juni, bis zum Freitag, 04. Juli. Der in Wangen lebende Fotograf beschäftig sich seit vielen Jahren mit der Darstellung von Menschen. Er versteht sich dabei als Beobachter, der eher dokumentiert, als inszeniert, der den Menschen in seinem individuellen Ausdruck unterstützt und ihn von seiner charmanten, natürlichen Seite zu zeigen versucht. Für Beck spielt die Ruhe, das Kontemplative, sowohl beim Anfertigen der Aufnahmen, als auch bei der Nachbearbeitung ein wichtige Rolle. Ausstellungsort ist der Gewölbesaal des Hospitals zum heiligen Geist, Schmiedgasse 18, Lidau. Öffungszeiten: von Montag bis Freitag, von 8 bis 16:30 Uhr. Vernissage ist am Freitag, 06. Juni, um 20 Uhr

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März 2008 - Therme, Meersburg

Meersburg Therme, Meersburg
Ausstellung vom 01.03. bis 31.03.2008

Der Konstanzer vom 19.03.2008
Galerie der anderen Art „Monat der Künste“ in der Meersburg Therme.

Bei der Kunstausstellung in der Meersburg Therme können die Besucher noch bis zum 31. März Exponate namhafter Künstler erleben. Nach Erfolg des vergangenen Jahres hat die Therme nun zum zweiten Mal den „Monat der Künste“ ausgerufen. Seit Anfang März stehen die Türen für alle Kunstliebhaber offen. Ob Skulpturen aus Holz und Metall, Gemälde, bis hin zu Glasgebilden – Kunstliebhaber finden bei der Meersburg Therme die verschiedensten Arten. In der Thermalhalle, im Foyer, im Saunagarten und sogar in der Saunawelt sind Kunstwerke zu sehen. Der „Kunstfahrplan“ geleitet Interessierte zu allen Objekten und gibt Auskunft über die entsprechenden Künstler. Auch in diesem Jahr konnten wieder einige Künstler für die Ausstellung der besonderen Art begeistert werden. Die Jugendkunstschule Meersburg hat dabei großen Anteil. Mit einer Bilderausstellung im Foyer und einem gigantischen Banner im Thermenbereich sind sie bei der Ausstellung vertreten. Aber auch zahlreiche regionale Künstle, wie zum Beispiel Robert Steward mit seinen „groß-artigen“ Holz-Skulpturen, nehmen daran teil. In weiten Teilen des Thermalbades zu bestaunen sind auch Objekte aus Glas der Firma Dierig aus Überlingen. Was sie aus Strandgut fertigt, stellt Dorothea Joas im Saunaruheraum aus. Zudem ziehen Florian Beck mit seinen Portrait-Fotos und Oliver Ritter mit gigantischen Metallkunstobjekten die Blicke der Gäste auf sich.

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Februar 2006 - Kornhaus, Wangen

Ausstellung vom 03.02. bis 28.02.2006
Bücherei im Kornhaus Postplatz 1, 88239 Wangen
Vernissage Fr. 03.02.2006, 20.00 Uhr

Schwäbische Zeitung vom 06.02.2006 - Ausgabe Wangen
So kontemplativ kann Fotografieren sein.

WANGEN - Menschen, Landschaften und Architektur, aus ungewöhnlichen Blickwinkeln mit der Digitalkamera aufgenommen, sind die bevorzugten Motive des Fotografen Florian Beck. Einen Querschnitt aus seinem Werk der letzten vier Jahre zeigt die Bücherei im Kornhaus in ihrer Ausstellung, die am Freitag mit regem Publikumsinteresse eröffnet wurde. Von unserer Mitarbeiterin Babette Caesar Florian Beck, 1973 in Isny geboren, in Wangen aufgewachsen und zur Schule gegangen, nimmt es recht genau. Das Fotografieren und die erforderliche technische Ausstattung als auch die jetzige erstmalige Präsentation seiner Bilder. "Von der Einladungskarte über die Auswahl und die Hängung bis hin zum Buffet und zur musikalischen Begleitung von Dieter Melzer am Piano hat er das perfekt gemacht", so Büchereileiterin Gisela Stetter, die ihn seit Kindertagen aus eben diesen Räumen kennt. Dabei ist dem in Hamburg, Ulm und Tübingen ausgebildeten und promovierten Mediziner, der derzeit in Ravensburg im Elisabethen-Krankenhaus als Anästhesist tätig ist, die menschliche Seite nicht abhanden gekommen. Im Gegenteil - er beantwortet zuvorkommend und ausführlich alle Fragen, ob es nun um die Lokalisierung der steinernen Ruine "Abbaye de Beauport" geht oder um das so genannte Sandwich-Verfahren, bei dem einfach ausgedrückt aus zwei Aufnahmen eine hergestellt wird. Wie im Falle erwähnter Abtei geschehen, in die er durch den Sucher zentralperspektivisch hinein geschaut hat und einmal der Wolken verhangene Himmel belichtet wurde, das andere Mal die Architektur als solche. Kommt beides auf dem Wege digitaler Nachbearbeitung aufeinander zu liegen, erhält das fertige Produkt eine stark mystische Note. Zur Einführung sprach der in Budapest und Berlin beheimatete Andrej Stuchlik, Freund des Künstlers. Er verwies auf die kontemplative Ausstrahlung der 18 Arbeiten, die vornehmlich in Schwarz-Weiß aufgenommen und teilweise getont sind. Am Tonen zeigt sich Florian Beck besonders interessiert, denn dieser Eingriff verändert den Charakter des Bildes. Ähnlich den drei weiblichen Akten und dem hellen Oval eines aus dem Dunkel der Umgebung auftauchenden Gesichts im Halbprofil, bei denen es sich um hochwertige Drucke auf Carbon-Papier handelt. Ihre dadurch sehr stofflich wirkenden Oberflächen erinnern ihn an die Arbeiten des renommierten amerikanischen Altmeisters Ansel Adams und dessen wie zum Greifen nahen und höchst lebendigen Landschaften. Beck strahlt ein erlangtes Gleichgewicht zwischen technischem Wissen und photographischem Einfühlungsvermögen aus, das nicht nur nach dem immer Neuen und Besseren Ausschau hält und ebenso wenig die Jagd nach Effekt haschenden Motiven aufnimmt. Seine Szenerien bewegen sich in einer konzentrierten Stille, wobei die Akte - insbesondere "Diagonal Nude" und die "Begegnung" einer weiblichen Brust mit einem Maiskolben - mit zu den spannendsten gehören. Auch die Technik erzählt Aufschlussreich sind, was den Entstehungsprozess betrifft, Becks jeweilige Angaben zur Kamera, Blende und Belichtungszeit wie im Falle des "Steinmännchens", aufgenommen in "Ponte Brolla im Tessin, Juni 2002, mit einer Sony DSC-F707. 1/80s, Blende 8, ISO 200, The Gimp."

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